Dienstag, 16. März 2010
Tag
Konzentrierter Tag. Kommunikativer Tag. Langer Tag. Guter Tag.

... link (1 Kommentar)   ... comment


Montag, 15. März 2010
Einsame Freude
Das war's.

Auch das zweite Konzert war berauschend. Ein wenig ungewohnt mit einer fremden Dirigentin, trotzdem sehr gelungen. Beim Schlusschor muss sie irgendwas sehr richtig gemacht haben - es dauerte einige Zeit, bis der Applaus einsetzte. Ich liebe solche Momente, in denen man spürt, wie bewegt das Publikum ist, da bekomme ich jedesmal Gänsehaut. Wieder minutenlange standing ovations, Glücksmomente.

Trotzdem hat mich unmittelbar nach dem Abebben des Beifalls ein Gefühl der Einsamkeit übermannt. So viele meiner Mitmusiker strömten zu ihren Liebsten, Freunden. Gut, die waren gestern da und auch der Chor gibt mir als Gemeinschaft viel, doch wünschte ich mir wieder eine Partnerin, mit der ich solche Momente teilen könnte. Die Kontrafagottistin hat mir gut gefallen, doch auch sie wird wohl zu jung sein und mit Musikern ist das sowieso so eine Sache...

Ach. Der Moment der größten Freude kann sich so einsam anfühlen.


Edit 18.03.10:
Die Kontrafagottistin ist vergeben. Und viel zu jung. Reminder für mich: mal darüber nachdenken, warum in letzter Zeit die Frauen, die ich interessant finde, alle viel zu jung sind.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Oh yeah.
Oh yeah.

Oh yeah.

Oh yeah!

Aber 2 Stunden 25 Minuten fast am Stück stehen und singen - ich fühle mich wie nach einem Marathon. Heißa.

... link (3 Kommentare)   ... comment


Samstag, 13. März 2010
Go go go
Oookay, die Stimme ist da, zwar ist irgendwo ein Wirbel nicht ganz an seinem Platz, aber die daraus resultierenden Verspannungen und Fehlhaltungen können mich nicht daran hindern, heute abend mit einem kraftvollen "Hilf Herr!" in den Elias zu starten und das Konzert einfach nur zu genießen. Die Kirche ist eigentlich zu klein für das Ensemble, andererseits ist die Akustik klasse und die Atmosphäre sehr schön. Und lieber die hoffentlich kommenden ca. 600 Zuhörer mit den Schallwellen von ihren Sitzen pusten als dass in der letzten Reihe nichts mehr ankommt.

Gleich nochmal ein, zwei Stücke wiederholen, nebenbei aufräumen und putzen, dann mit meinen extra anreisenden Eltern den Nachmittag genießen und dann geht's los, go go go!

Hach, ich freue mich.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Donnerstag, 11. März 2010
Bitte keine Erkältung, nicht krank werden.
Bitte keine Erkältung, nicht krank werden.
Bitte keine Erkältung, nicht krank werden.
Bitte keine Erkältung, nicht krank werden.
Bitte keine Erkältung, nicht krank werden.
Bitte keine Erkältung, nicht krank werden.
Bitte keine Erkältung, nicht krank werden.
Bitte keine Erkältung, nicht krank werden.
Bitte keine Erkältung, nicht krank werden.
Bitte keine Erkältung, nicht krank werden.
Bitte keine Erkältung, nicht krank werden.

Muss doch den Elias mitsingen!!!


Erstmal vorsorglich ein Erkältungsbad nehmen.

... link (2 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 10. März 2010
An mich selbst
Oh, noch an mich selbst:

Erinnere Dich, wenn Du Dich mal wieder für fürchterlich unattraktiv hälst, an die hübsche Frau mit den sanften Augen, die Dich heute in der Bahn immer wieder anlächelte, nachdem Du Dich mit geschlossenen Augen und einem Lächeln im Gesicht der aufgehenden Sonne zugewandt hattest; die Dein leises "Tschüss", als Du ausstiegst, erwiderte und Deinen Blick, als die Bahn mit ihr an Dir vorbeifuhr, suchte. Nicht vergessen!

... link (0 Kommentare)   ... comment


Zuhören
In der nahen Vergangenheit ist es mir des häufigeren passiert, dass ich beobachten konnte, dass Menschen mit mir kommunizieren wollten, mich kennenlernen wollten, und schließlich fast das gesamte "Gespräch" selbst bestritten haben, indem sie ohne Unterbrechnung geredet haben. Gut, ich habe es auch bewußt provoziert, indem ich weder ins Wort gefallen bin noch kurze Pausen genutzt habe, um mich zu äußern, sondern darauf gewartet habe, dass der/die Andere seinen Gedankengang abschließt und mich im Anschluss etwas fragt oder in Erwartung einer Reaktion anschaut. Die erstaunliche Folge war regelmäßig, dass der/die Andere Gedanke an Gedanke knüpfte und zu keinem Ende kam, so dass ich irgendwann versucht war, eine Liste der vorbeifliegenden Gesprächsthemen zu verfassen, um mich später noch zu allem angemessen äußern zu können.

Das Verrückte ist, dass ich (fast) nie den Eindruck hatte, dass dieser stetige Wortfluss nur daraus resultierte, dass der/die Einzelne so sehr von sich selbst eingenommen war, sondern dass mir alle etwas Gutes tun wollten ohne zu merken, dass ich eigentlich gar nicht am Gespräch teilnahm. Und erstaunlicherweise schienen alle nach diesen einseitigen Gesprächen auch sehr zufrieden mit deren Verläufen zu sein. Bin ich einfach ein guter Zuhörer oder waren die Betroffenen einfach nur froh, dass sie mal richtig "ausreden" konnten?

Was einem so alles auffällt, wenn man sich nur selber einfach mal zurückhält... Es gibt eine schöne Simpsons-Folge, in der Homer der Kiefer (glaube ich) gebrochen wird, er jedenfalls nicht mehr sprechen kann und auf einmal feststellt, dass die Menschen um ihn herum sehr viele interessante Dinge wissen und zu erzählen haben, von denen er vorher nie etwas mitbekommen hat, weil er seine Selbsteingenommenheit auch stets auslebte, indem er seine Klappe nicht hielt.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 9. März 2010
Erde fressen
Keine guten Tage, keine guten Neuigkeiten. Erde fressen, aufstehen, weitermachen. Versuchen, die Hoffnung hochzuhalten.

Edit: Immerhin, eine Neuigkeit stellt sich nach einem klärenden Telefonat als zwar beunruhigend, aber doch nicht so düster wie befürchtet heraus. Positiv denken, mein Lieber!

... link (4 Kommentare)   ... comment


Montag, 8. März 2010
Komisch, nicht gut
Komischer Tag. Und ich meine nicht komisch im Sinne von lustig. Nicht gut komisch.

Muss ins Bett.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Sonntag, 7. März 2010
Kunstkauf
Mein Arbeitgeber stellt in seinen Fluren Bilder örtlicher Künstler aus, die teilweise auch erworben werden können. Ich habe von meinen ersten Gehalt gleich mal zugegriffen, denn eine Wand in meinem Wohnzimmer wollte noch gefüllt werden.

Et voila, in einer Größe von 100cm x 100cm, Acryl auf Leinwand:

... link (4 Kommentare)   ... comment


Samstag, 6. März 2010
Baby-Ei
Mir vor ein paar Tagen über einen bekannten online-Shop ein "Baby-Ei" zum Einschlafen gekauft. Nun bin ich (jedenfalls laut Perso) aus dem Babyalter schon etwas länger herausgewachsen, suchte jedoch eine Lösung, um in meiner wunderschönen, aber hellhörigen Wohnung abends einschlafen zu können, ohne mich von den Geräuschen (Fernseher, Musik, sonstwas) meiner Nachbarn stören zu lassen. Ich dachte mir "Meeresrauschen zum Einschlafen, das wäre doch was". Schwups, gegoogelt und was war das Ergebnis? Das Baby-Ei. Nun kann ich mich entscheiden, ob ich mit Meerensrauschen, einem gurgelnden Bach, Vogelgeräuschen oder "Mom's heartbeat" einschlafen möchte. Das Meeresrauschen ist dummerweise mit Möwenschreien versehen (wer kommt auf eine solch bescheuerte Idee? Die Babys sollen doch einschlafen!), die Vogelstimmen erzeugen zu wenig "Klangteppich" und Mom's heartbeat, ähhmmm, nö, das ist dann irgendwie doch eigenartig. Also bleibt der Bach. Der erste Test am gestrigen Abend war jedenfalls erfolgreich. Oh, und das (leider batteriebetriebene) Ding stellt sich schlauerweise nach zehn Minuten selbst ab.

... link (8 Kommentare)   ... comment


Donnerstag, 4. März 2010
Gangster-Otto und juristische Fachliteratur
Gestern in der S-Bahn zwei Jungen von ca. 10 Jahren, die lautstark und mit Begeisterung alte Otto-Aufnahmen hörten. Irgendwie tröstlich, wenn zwei angehende Halbstarke, die so aussehen, als ob sie böse Gangsters sein wollen, sich für den "guten alten Otto" begeistern können.

Seit heute in unserer Geschäftsstelle eine Urlaubsvertretung. Nun sitzen dort zwei Damen, die wie Standardwerke zum Zivilrecht heißen, ein Kommentar und ein Lehrbuch. Muss man Jurist sein, um sowas ziemlich lustig zu finden?

... link (0 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 3. März 2010
Abschlag
Heute Kontoauszüge geholt, mein erster Gehaltsabschlag für eineinhalb Monate auf dem Konto. Ich sag nur "yeeeehaaaaw"!!!

... link (0 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 2. März 2010
Greift die Propheten Baals!
Woran merkt man, dass ich voller Begeisterung für den Elias und voller Vorfreude auf die Konzerte bin? Der Sachbearbeiter, bei dem ich momentan mitarbeite, forderte mich auf: "Greifen Sie sich doch bitte mal die Akte da." woraufhin ich fast hätte angefangen zu singen: "Greift die Propheten Baals, dass ihrer keiner entrinne!"

... link (0 Kommentare)   ... comment


Sonntag, 28. Februar 2010
ProWo
Zurück vom ProWo für den Elias. Die Proben mit einem anderen, musikalisch sehr guten Chor waren spannend, der Klang mit fast 100 Sängern beeindruckend. Doch am interessantesten war zu beobachten, wie unterschiedlich die Dirigenten in der Sache und vor allem zwischenmenschlich arbeiteten. Mir schien fast, als ob der unterschiedliche soziale Zusammenhalt beider Chöre (eine Sängerin des anderen Chores fragte gestern abend sogar, ob das denn bei uns "normal" oder gespielt sei...) auch ein Spiegelbild der Dirigentenpersönlichkeiten war. Ich bin sehr froh, in dem Chor zu sein, ich dem ich bin...

... link (0 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 16. Februar 2010
Einstieg
Die ersten zwei Arbeitstage hinter mir. Bisher ganz gut angelaufen. Ungewohnt, auf einmal in den Augen von fast allen Mitarbeitern als Vorgesetzter angesehen zu werden, trotz der Einführungszeit. Ich bin doch so gerne albern anstatt ernst und autoritär...

... link (1 Kommentar)   ... comment